
Die Sonne ist da und mit ihr der Drang viel zu sehen. In einer Woche geben wir den Camper schon wieder ab, also ran an die Checkliste und ab auf die Straße.
Der Tag begann mit kurzer Verwirrung. Der Lady Knox Geysir fängt laut Reiseführer und Internet täglich pünktlich um 10:15 Uhr an zu Blubbern und wir fragten uns, ob es sich dabei um Sommer- oder Winterzeit handelt. Als wir dort ankamen, zeigte sich aber, dass diese Überlegung total absurd war, denn ein Geysir lässt sich natürlich nicht so steuern, es sei denn … es ist ein künstlicher. Für uns und die anderen wurde also auch eine Stunde zurück gestellt, eine kurze Entdeckungsgeschichte erzählt und dann irgendetwas in den Schlund geschüttet, was den Geysir zum Ausbruch brachte. Dass sich da so viele Leute versammelt hatten, Seifenblasen das hochschießende Wasser begleiteten und die Frau neben uns wegen Theodors Nachfragen die Nase rümpfte, rundete das Erlebnis irgendwie ab. Wir fühlen uns gerade wohl zwischen anderen Sensationsjäger:innen 😊


Nicht ganz so voll war es nebenan, im Wai-O-Tapu Valley. Wir sahen die größten Sinterterrassen Neuseelands, Krater ohne Ende in gelb, rot und lila und dampfende und blubbernde Becken. Die riechenden unter uns hielten es hier kaum aus und so schlenderten wir weniger entspannt herum, als sonst. Besonders gut fanden wir den Champagner Pool in seinen Regenbogenfarben und dem roten Rand und ein neongrün-gelbes (für Vici ganz klar tschitscherin grünes!) Becken.



Um dem Geruch nicht gleich wieder nach Rotorua zu folgen, zog es uns gen Süden nach Orakei Korako. Hier wird das kochende Wasser ganz anders in Szene gesetzt. 😊 Nach einer kurzen Fährfahrt konnten wir über Holzstege durch Wald und Sträucher, aber vor allem ganz allein über diese atemberaubenden Farben stapfen. Eingerahmt von Moosen und Farnen sahen weiß, ocker, grün und blau ziemlich unwirklich aus und auf den Wegen ohne Geländer waren wir mittendrin. Aus jeder Ecke hörten wir es zischen, sprudeln, blubbern und plätschern und über allem hing weißer Dampf vom kochend heißen Wasser, das da einfach so aus der Erde kam …



Wir sahen eine riesige Höhle mit blauem Wasser, Schlammtümpel mit kleinen und großen Blasen, wo manche mit ordentlich Druck rausgepresst werden und andere nur kleine Spritzer hochschießen und eine kleine Oase, die richtig zum Baden einlud. Dass das Wasser darin zu heiß war, erkannten wir aber am Sprudeln und dem Rinnsal, das davon wegführte, dampfte und beim Abkühlen Kristalle an seinen Rändern hinterließ.



Wir mussten wieder zum Steg, damit der Kapitän uns nicht für den Feierabend zurück lässt und wären fast noch einmal nach Taupo gefahren, wenn Theodor sich nicht noch eine Nacht am gleichen Campingplatz gewünscht hätte. Morgen ziehen wir dann aber wirklich weiter! 😉














Die Sonne ist da und mit ihr der Drang viel zu sehen. In einer Woche geben wir den Camper schon wieder ab, also ran an die Checkliste und ab auf die Straße.
Der Tag begann mit kurzer Verwirrung. Der Lady Knox Geysir fängt laut Reiseführer und Internet täglich pünktlich um 10:15 Uhr an zu Blubbern und wir fragten uns, ob es sich dabei um Sommer- oder Winterzeit handelt. Als wir dort ankamen, zeigte sich aber, dass diese Überlegung total absurd war, denn ein Geysir lässt sich natürlich nicht so steuern, es sei denn … es ist ein künstlicher. Für uns und die anderen wurde also auch eine Stunde zurück gestellt, eine kurze Entdeckungsgeschichte erzählt und dann irgendetwas in den Schlund geschüttet, was den Geysir zum Ausbruch brachte. Dass sich da so viele Leute versammelt hatten, Seifenblasen das hochschießende Wasser begleiteten und die Frau neben uns wegen Theodors Nachfragen die Nase rümpfte, rundete das Erlebnis irgendwie ab. Wir fühlen uns gerade wohl zwischen anderen Sensationsjäger:innen 😊


Nicht ganz so voll war es nebenan, im Wai-O-Tapu Valley. Wir sahen die größten Sinterterrassen Neuseelands, Krater ohne Ende in gelb, rot und lila und dampfende und blubbernde Becken. Die riechenden unter uns hielten es hier kaum aus und so schlenderten wir weniger entspannt herum, als sonst. Besonders gut fanden wir den Champagner Pool in seinen Regenbogenfarben und dem roten Rand und ein neongrün-gelbes (für Vici ganz klar tschitscherin grünes!) Becken.



Um dem Geruch nicht gleich wieder nach Rotorua zu folgen, zog es uns gen Süden nach Orakei Korako. Hier wird das kochende Wasser ganz anders in Szene gesetzt. 😊 Nach einer kurzen Fährfahrt konnten wir über Holzstege durch Wald und Sträucher, aber vor allem ganz allein über diese atemberaubenden Farben stapfen. Eingerahmt von Moosen und Farnen sahen weiß, ocker, grün und blau ziemlich unwirklich aus und auf den Wegen ohne Geländer waren wir mittendrin. Aus jeder Ecke hörten wir es zischen, sprudeln, blubbern und plätschern und über allem hing weißer Dampf vom kochend heißen Wasser, das da einfach so aus der Erde kam …



Wir sahen eine riesige Höhle mit blauem Wasser, Schlammtümpel mit kleinen und großen Blasen, wo manche mit ordentlich Druck rausgepresst werden und andere nur kleine Spritzer hochschießen und eine kleine Oase, die richtig zum Baden einlud. Dass das Wasser darin zu heiß war, erkannten wir aber am Sprudeln und dem Rinnsal, das davon wegführte, dampfte und beim Abkühlen Kristalle an seinen Rändern hinterließ.



Wir mussten wieder zum Steg, damit der Kapitän uns nicht für den Feierabend zurück lässt und wären fast noch einmal nach Taupo gefahren, wenn Theodor sich nicht noch eine Nacht am gleichen Campingplatz gewünscht hätte. Morgen ziehen wir dann aber wirklich weiter! 😉












