
Ein bisschen nördlicher mussten wir noch, bevor wir kehrt machen und die Reise zur Rückreise machen konnten.
Das Frühstück fiel für uns mit Baked Beans, Toast und Ei sehr untypisch aber lecker aus. Die Aale waren nicht so zufrieden mit unseren Resten vom Abend. Möhrenschalen scheinen ihnen nicht zu schmecken …
Wir sind nicht umsonst an den Kauri Coast gefahren. Hier sind diese langsam wachsenden, uralten Bäume zu sehen, die riesig sein sollen. Nach unserem Feigenbaum gestern konnten wir uns nicht vorstellen, dass es noch größer geht und fuhren mit der Erwartung hin, „jetzt dann eben noch einen Baum“ zu sehen und dann weiter zu ziehen. Unser Ziel hieß Tane Mahuta, der größte Kauribaum der Welt und einer der wenigen, die die großflächige Rodung bis 1905 überlebt haben.
Um die Verbreitung einer Pilzkrankheit zu vermeiden, konnten wir uns vorm Betreten des Waldes die Schuhe reinigen und durch Stege fern vom Waldboden bleiben.


Hinter einer Plattform ragte dann dieser riesige, schöne Baum in den Himmel. 52 Meter hoch und 2.500 Jahre (!) alt ist das der fünft größte Baum der Welt. Das erfuhren wir von einer Mitarbeiterin, die uns ganz unerwartet einen Vortrag hielt. Vielleicht war es auch dieses ganze Drumherum, das uns so beeindruckt zurück ließ. Der Kauribaum ist Teil der Schöpfungsgeschichte der Maori, hat eine Lebenserwartung von acht bis zehntausend Jahren und sieht seeehr schön aus. Um seine Stabilität zu halten, windet sich der Baum um seine eigene Achse mit dem Wind nach oben. Daher hat er seine Facettenreiche Rinde.
Die weniger erfreuliche Geschichte dieser Gegend überspielten wir mit der Suche nach dem absurdesten Grund für die Abholzung solcher Giganten. Was kann im beginnenden 20. Jahrhundert so rar sein, dass einer diese Bäume sieht und denkt: „den fälle ich.“ … Hinter Tane Mahuta wurde am Tag der Unterzeichnung eines Rodungsverbotsgesetzes ein viertausend Jahre alter Baum, wahrscheinlich für einen dieser absurden Gründe umgehauen. Wir geben an dieser Stelle gerne den Appell weiter, besser auf unsere Erde aufzupassen. Das werden wir doch wohl hinbekommen!


Ein paar Minuten südlich machten wir uns nach dem Mittagessen auf zum zweitgrößten Kauribaum. Das war auch wieder ein tolles Erlebnis, zwischen diesen uralten Riesen hindurch zu wandern. Je weiter wir in den Wald hinein kamen, desto größer und näher standen die Bäume da. Wir wurden wieder über Planken und Stege geführt, weil die Bäume ihre empfindlichen Wurzeln weit auffächern und niemand sie verletzen soll.
Nach der letzten Kurve stellte sich heraus, dass wir bisher durch die Bäumchen gar nicht auf den Himmel, sondern auf die helle Rinde des 3.500 Jahre alten „Vater des Waldes“ gesehen hatten. Den bestaunten wir auch noch einmal ausgiebig, wunderten uns, dass er auf Fotos einfach nicht annähernd so mächtig rüber kommt, wie er ist und machten uns dann (mit sauberen Schuhen) auf nach Südost.


Hier gibt's jetzt also das letzte Mal Meer im Camp Waipu Cove.




Ein bisschen nördlicher mussten wir noch, bevor wir kehrt machen und die Reise zur Rückreise machen konnten.
Das Frühstück fiel für uns mit Baked Beans, Toast und Ei sehr untypisch aber lecker aus. Die Aale waren nicht so zufrieden mit unseren Resten vom Abend. Möhrenschalen scheinen ihnen nicht zu schmecken …
Wir sind nicht umsonst an den Kauri Coast gefahren. Hier sind diese langsam wachsenden, uralten Bäume zu sehen, die riesig sein sollen. Nach unserem Feigenbaum gestern konnten wir uns nicht vorstellen, dass es noch größer geht und fuhren mit der Erwartung hin, „jetzt dann eben noch einen Baum“ zu sehen und dann weiter zu ziehen. Unser Ziel hieß Tane Mahuta, der größte Kauribaum der Welt und einer der wenigen, die die großflächige Rodung bis 1905 überlebt haben.
Um die Verbreitung einer Pilzkrankheit zu vermeiden, konnten wir uns vorm Betreten des Waldes die Schuhe reinigen und durch Stege fern vom Waldboden bleiben.


Hinter einer Plattform ragte dann dieser riesige, schöne Baum in den Himmel. 52 Meter hoch und 2.500 Jahre (!) alt ist das der fünft größte Baum der Welt. Das erfuhren wir von einer Mitarbeiterin, die uns ganz unerwartet einen Vortrag hielt. Vielleicht war es auch dieses ganze Drumherum, das uns so beeindruckt zurück ließ. Der Kauribaum ist Teil der Schöpfungsgeschichte der Maori, hat eine Lebenserwartung von acht bis zehntausend Jahren und sieht seeehr schön aus. Um seine Stabilität zu halten, windet sich der Baum um seine eigene Achse mit dem Wind nach oben. Daher hat er seine Facettenreiche Rinde.
Die weniger erfreuliche Geschichte dieser Gegend überspielten wir mit der Suche nach dem absurdesten Grund für die Abholzung solcher Giganten. Was kann im beginnenden 20. Jahrhundert so rar sein, dass einer diese Bäume sieht und denkt: „den fälle ich.“ … Hinter Tane Mahuta wurde am Tag der Unterzeichnung eines Rodungsverbotsgesetzes ein viertausend Jahre alter Baum, wahrscheinlich für einen dieser absurden Gründe umgehauen. Wir geben an dieser Stelle gerne den Appell weiter, besser auf unsere Erde aufzupassen. Das werden wir doch wohl hinbekommen!


Ein paar Minuten südlich machten wir uns nach dem Mittagessen auf zum zweitgrößten Kauribaum. Das war auch wieder ein tolles Erlebnis, zwischen diesen uralten Riesen hindurch zu wandern. Je weiter wir in den Wald hinein kamen, desto größer und näher standen die Bäume da. Wir wurden wieder über Planken und Stege geführt, weil die Bäume ihre empfindlichen Wurzeln weit auffächern und niemand sie verletzen soll.
Nach der letzten Kurve stellte sich heraus, dass wir bisher durch die Bäumchen gar nicht auf den Himmel, sondern auf die helle Rinde des 3.500 Jahre alten „Vater des Waldes“ gesehen hatten. Den bestaunten wir auch noch einmal ausgiebig, wunderten uns, dass er auf Fotos einfach nicht annähernd so mächtig rüber kommt, wie er ist und machten uns dann (mit sauberen Schuhen) auf nach Südost.


Hier gibt's jetzt also das letzte Mal Meer im Camp Waipu Cove.


