
Wir haben die aller kälteste Nacht überhaupt hinter uns. Bei 5°C draußen, blieb uns drinnen nichts anderes übrig, als die Standheizung zu aktivieren. Die heizt aber eher den Vorraum, als unsere Schlafnische hinten. Unser Schicksal belächelnd, hatten wir am Morgen trotzdem gute Laune, denn der Lake Tekapo lag als Frühstücksziel nur zehn Minuten entfernt und sollte unser heutiger Aufenthaltsort werden.
Das war einer dieser Tage an denen man es in der Sonne kaum aushält, aber im Schatten eine Jacke braucht. Wir haben uns fleißig eingeschmiert, aber bei bestem Wetter und einer Vormittagswanderung trotzdem rote Nasen bekommen.
Zum Frühstück waren wir noch dick eingepackt. Auf einer Sonnenbank mit Blick über den See haben wir bibbernd gegessen und sind dann den Abhang hinunter zum Steinstrand geklettert. Ein paar Minuten später mussten schon die Jacken aus und die Füße ins Wasser. Theodor hat dabei leider leider aus versehen alles nass gemacht und konnte so als Kapitän Schlüppi über uns herrschen.


Vernünftiger Weise verzogen wir uns schnell wieder rauf in den Schatten, besahen kurz das Teleskop im Observatorium und schlenderten dann weiter. Tekapo liegt in einer Gegend ohne Lichtverschmutzung und beherbergt daher auch das internationale Dark Sky Reserve. Wie man auf unseren gestrigen Nachtbildern sehen konnte, ist hier die Milchstraße sehr präsent. 😊


Nebenan ist die Church of the good Shepherd, das Fotomotiv für alle typischen Lake Tekapo Bilder und natürlich auch bei uns dabei. Sehr angenehm war die geringe Zahl an anderen Tourist:innen da und das Verbot in der Kirche zu fotografieren, um den Wallfahrtsort nicht zu stören (obwohl der Blick aus dem kleinen Raum, über den Altar auf den See schon sehr fotogen war). Den Strand davor säumen Steintürme, denen wir einen weiteren hinzufügten.

Von Wind und Sonne ziemlich erledigt, gab es Nudeln am Camper, Mittagsruhe unter Bäumen und viel Schattenzeit. Ein Wassereinkauf rundete den Nachmittag ab.
Wie die Sonne so langsam die Seite wechselte, beschlossen wir, die Kirche bei abendlichem Licht nochmal zu besuchen, konnten aber vorher nicht widerstehen eine Portion der berühmten Fish and Chips direkt am Parkplatz zu essen. Alle anderen hatten wohl auch davon gehört und posierten und fotografierten stolz die Portionen vorm See. Wer den Parkplatz am Lakeside Dr internettet, sollte einige dieser Fotos inklusive lobender Bewertungen finden.
Wie beschlossen, knipsten wir dann also noch einmal fleißig Kirche und Steine bei Abendsonne und sind nun wieder am Parkplatz von gestern angekommen. Wir haben die Fensterverdecke ausgepackt und alle Vorhänge zugezogen, in der Hoffnung auf Dämmung vor der Kälte. 😊
Einmal müssen wir für den Sternenhimmel aber noch raus …





Wir haben die aller kälteste Nacht überhaupt hinter uns. Bei 5°C draußen, blieb uns drinnen nichts anderes übrig, als die Standheizung zu aktivieren. Die heizt aber eher den Vorraum, als unsere Schlafnische hinten. Unser Schicksal belächelnd, hatten wir am Morgen trotzdem gute Laune, denn der Lake Tekapo lag als Frühstücksziel nur zehn Minuten entfernt und sollte unser heutiger Aufenthaltsort werden.
Das war einer dieser Tage an denen man es in der Sonne kaum aushält, aber im Schatten eine Jacke braucht. Wir haben uns fleißig eingeschmiert, aber bei bestem Wetter und einer Vormittagswanderung trotzdem rote Nasen bekommen.
Zum Frühstück waren wir noch dick eingepackt. Auf einer Sonnenbank mit Blick über den See haben wir bibbernd gegessen und sind dann den Abhang hinunter zum Steinstrand geklettert. Ein paar Minuten später mussten schon die Jacken aus und die Füße ins Wasser. Theodor hat dabei leider leider aus versehen alles nass gemacht und konnte so als Kapitän Schlüppi über uns herrschen.


Vernünftiger Weise verzogen wir uns schnell wieder rauf in den Schatten, besahen kurz das Teleskop im Observatorium und schlenderten dann weiter. Tekapo liegt in einer Gegend ohne Lichtverschmutzung und beherbergt daher auch das internationale Dark Sky Reserve. Wie man auf unseren gestrigen Nachtbildern sehen konnte, ist hier die Milchstraße sehr präsent. 😊


Nebenan ist die Church of the good Shepherd, das Fotomotiv für alle typischen Lake Tekapo Bilder und natürlich auch bei uns dabei. Sehr angenehm war die geringe Zahl an anderen Tourist:innen da und das Verbot in der Kirche zu fotografieren, um den Wallfahrtsort nicht zu stören (obwohl der Blick aus dem kleinen Raum, über den Altar auf den See schon sehr fotogen war). Den Strand davor säumen Steintürme, denen wir einen weiteren hinzufügten.

Von Wind und Sonne ziemlich erledigt, gab es Nudeln am Camper, Mittagsruhe unter Bäumen und viel Schattenzeit. Ein Wassereinkauf rundete den Nachmittag ab.
Wie die Sonne so langsam die Seite wechselte, beschlossen wir, die Kirche bei abendlichem Licht nochmal zu besuchen, konnten aber vorher nicht widerstehen eine Portion der berühmten Fish and Chips direkt am Parkplatz zu essen. Alle anderen hatten wohl auch davon gehört und posierten und fotografierten stolz die Portionen vorm See. Wer den Parkplatz am Lakeside Dr internettet, sollte einige dieser Fotos inklusive lobender Bewertungen finden.
Wie beschlossen, knipsten wir dann also noch einmal fleißig Kirche und Steine bei Abendsonne und sind nun wieder am Parkplatz von gestern angekommen. Wir haben die Fensterverdecke ausgepackt und alle Vorhänge zugezogen, in der Hoffnung auf Dämmung vor der Kälte. 😊
Einmal müssen wir für den Sternenhimmel aber noch raus …



