
Wir sind hier noch nicht wieder im gewohnten Groove der Südinsel und bewegen uns ein bisschen ahnungslos vorwärts. Das hat uns heute aber unverhofft eines der Reisehighlights beschert.
Unentschlossen, was unser nächstes Ziel sein soll, tuckerten wir aus New Plymouth Richtung Tankstelle und geradewegs auf Mount Taranaki zu. Der begrüßte uns ohne Wolken und sorgte somit für das große Vergnügen unseres zweiten Besuchs. Diesmal näherten wir uns von Norden, staunten über den Berg bis wir wieder vom Wald verschluckt wurden und rollten nach einem Eis am Visitor Centre wieder zurück Richtung Norden. Die 5 km Wanderung bergauf trauten wir den Kurheimern nicht zu und hielten stattdessen wieder auf die Küste zu.

Die Three Sisters und der Elephant Rock standen auf dem Spontanprogramm und die Uhrzeit passte zufällig auch. Zwar hatten wir Probleme die unterschiedlichsten Internetquellen mit ihren Angaben zum Gezeitenstand übereinzubringen, waren auf dem Parkplatz aber nicht allein und sahen auch schon einige durchs Wasser Richtung Meer waten.
Laut Infotafeln sollte man sich beeilen und die Flussmündung Richtung Meer passieren bevor die Flut zurück kommt und somit ca. 1–2 Stunden vor bzw. nach Tiefststand wandern. Wir platschten also in kurzen Hosen los, rutschten unter Wasser über matschige Steine und versanken im Schlamm. Vor uns sanken einige hüfttief ein, sodass die Eltern beide Kinder tragen mussten, um nasse Hintern zu verhindern. Wir wussten, dass das Wasser noch etwas zurück geht, waren aber zu ungeduldig und beendeten den Weg immer am Felsen entlang deshalb nur fast trocken.

Kaum waren wir aus dem Wasser raus, eröffnete sich vor uns ein Paradies aus Meer und Sand. Pechschwarzem, super fluffig weichem Sand! Theodor zog sich damit gleich ein paar Fußballsocken an, die Eltern bestaunten die Aussicht auf die Klippen und auf den ersten umspülten Stein. Der sieht (aus diesem Winkel) tatsächlich aus, wie ein Elefant!


Der Weg unterm Rüssel durch führte uns zu einem spiegelnden Strand und den drei Geschwistern am Horizont. Das war beeindruckend und unerwartet und wurde fleißig geknippst. Ganz allein schlenderten wir über den Strand, liefen zum Meer und wieder zurück, um die Felsen herum, in Höhlen hinein und durch Bögen hindurch.



Vorbildlich und Verantwortungsbewusst brachen wir aber bald den Rückweg an, um vor der Flut durchs Wasser zu kommen. Über den Strand kamen uns eine Menge Tourist:innen entgegen, sodass wir uns schon lobten, weil wir vorher so für uns waren. Wir wunderten uns aber auch über die langen Hosen und trockenen Schuhe …
Dass die anderen erst jetzt ankamen, verstanden wir als sich uns der Rückweg ganz ohne Wasser präsentierte. Wir wussten, dass jetzt Ebbetiefstand sein musste, aber dass das Wasser im Vergleich zu unserem Hinweg noch einen halben Meter in der Höhe zurück gehen würde, hätten wir nicht gedacht. Trotzdem war das eine ganz schöne Schlammschlacht und Rutscherei (die langen Hosen und trockenen Schuhe ergeben also immer noch keinen Sinn 😊).


Wir kochten noch gemütlich, rubbelten den Dreck von den Gliedmaßen, sahen, dass die Flut immernoch nicht zurück war (also hatte keine der Internetseiten recht 😉) und machten uns auf zu unserer langen Weiterfahrt in den Tongariro Nationalpark.
Da stehen wir jetzt auf einem stockfinsteren DOC Platz, machen keinen Schritt mehr vors Auto und wollen morgen ganz früh starten, um die nächsten Vulkane zu sehen. Gute Nacht!









Wir sind hier noch nicht wieder im gewohnten Groove der Südinsel und bewegen uns ein bisschen ahnungslos vorwärts. Das hat uns heute aber unverhofft eines der Reisehighlights beschert.
Unentschlossen, was unser nächstes Ziel sein soll, tuckerten wir aus New Plymouth Richtung Tankstelle und geradewegs auf Mount Taranaki zu. Der begrüßte uns ohne Wolken und sorgte somit für das große Vergnügen unseres zweiten Besuchs. Diesmal näherten wir uns von Norden, staunten über den Berg bis wir wieder vom Wald verschluckt wurden und rollten nach einem Eis am Visitor Centre wieder zurück Richtung Norden. Die 5 km Wanderung bergauf trauten wir den Kurheimern nicht zu und hielten stattdessen wieder auf die Küste zu.

Die Three Sisters und der Elephant Rock standen auf dem Spontanprogramm und die Uhrzeit passte zufällig auch. Zwar hatten wir Probleme die unterschiedlichsten Internetquellen mit ihren Angaben zum Gezeitenstand übereinzubringen, waren auf dem Parkplatz aber nicht allein und sahen auch schon einige durchs Wasser Richtung Meer waten.
Laut Infotafeln sollte man sich beeilen und die Flussmündung Richtung Meer passieren bevor die Flut zurück kommt und somit ca. 1–2 Stunden vor bzw. nach Tiefststand wandern. Wir platschten also in kurzen Hosen los, rutschten unter Wasser über matschige Steine und versanken im Schlamm. Vor uns sanken einige hüfttief ein, sodass die Eltern beide Kinder tragen mussten, um nasse Hintern zu verhindern. Wir wussten, dass das Wasser noch etwas zurück geht, waren aber zu ungeduldig und beendeten den Weg immer am Felsen entlang deshalb nur fast trocken.

Kaum waren wir aus dem Wasser raus, eröffnete sich vor uns ein Paradies aus Meer und Sand. Pechschwarzem, super fluffig weichem Sand! Theodor zog sich damit gleich ein paar Fußballsocken an, die Eltern bestaunten die Aussicht auf die Klippen und auf den ersten umspülten Stein. Der sieht (aus diesem Winkel) tatsächlich aus, wie ein Elefant!


Der Weg unterm Rüssel durch führte uns zu einem spiegelnden Strand und den drei Geschwistern am Horizont. Das war beeindruckend und unerwartet und wurde fleißig geknippst. Ganz allein schlenderten wir über den Strand, liefen zum Meer und wieder zurück, um die Felsen herum, in Höhlen hinein und durch Bögen hindurch.



Vorbildlich und Verantwortungsbewusst brachen wir aber bald den Rückweg an, um vor der Flut durchs Wasser zu kommen. Über den Strand kamen uns eine Menge Tourist:innen entgegen, sodass wir uns schon lobten, weil wir vorher so für uns waren. Wir wunderten uns aber auch über die langen Hosen und trockenen Schuhe …
Dass die anderen erst jetzt ankamen, verstanden wir als sich uns der Rückweg ganz ohne Wasser präsentierte. Wir wussten, dass jetzt Ebbetiefstand sein musste, aber dass das Wasser im Vergleich zu unserem Hinweg noch einen halben Meter in der Höhe zurück gehen würde, hätten wir nicht gedacht. Trotzdem war das eine ganz schöne Schlammschlacht und Rutscherei (die langen Hosen und trockenen Schuhe ergeben also immer noch keinen Sinn 😊).


Wir kochten noch gemütlich, rubbelten den Dreck von den Gliedmaßen, sahen, dass die Flut immernoch nicht zurück war (also hatte keine der Internetseiten recht 😉) und machten uns auf zu unserer langen Weiterfahrt in den Tongariro Nationalpark.
Da stehen wir jetzt auf einem stockfinsteren DOC Platz, machen keinen Schritt mehr vors Auto und wollen morgen ganz früh starten, um die nächsten Vulkane zu sehen. Gute Nacht!







